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Vertreter der Stadt Genthin besuchten Johanniter in Stendal

16.08.2018

Am 15.08.2018 besuchten Bürgermeister Matthias Günther (parteilos) zusammen mit Stadtratsvorsitzenden Gerd Mangelsdorf (CDU) und Stadtrat Lutz Nitz (Bündnis 90/Grüne) die Johanniter in Stendal.

 

Die Johanniter wurden vertreten durch Herrn Franz Caesar, Geschäftsführer der Johanniter- Krankenhaus Genthin-Stendal GmbH, Herrn Oliver Teßmer, Prokurist der Johanniter Seniorenhäuser GmbH, und Frau Katalin Soppart, Mitglied im Vorstand des Regionalverbandes Altmark der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

 

Das Treffen fand von 10:00 bis 12:15 Uhr in der Bismarckstraße 38/39 im Regionalzentrum Ost der Johanniter Seniorenhäuser GmbH statt.

 

Nach kurzer Vorstellungsrunde wurden im Wesentlichen die Themen „Schließung des Johanniter Krankenhauses in Genthin“ und die mögliche „Weiternutzung des Johanniter Areals in Genthin“ besprochen.

 

Trotz teils schwieriger Ereignishistorie, wie Schließung Krankenaus, Denkmalschutz, etc. war die Atmosphäre durchaus konstruktiv, sachlich, freundlich und lösungsorientiert.

 

Seitens von Herrn Caesar wurde im gemeinsamen Dialog die Historie der Schließung des Krankenhauses betrachtet. Diese Schließung tut den Johannitern immer noch sehr weh und es tut ihnen für die Genthiner sehr leid, dass diese Schließung nicht abwendbar war. Aber kein Krankenhausträger kann gegen die aktuellen Rahmenbedingungen (Einwohnerzahl, Krankenhausplan, politischer Wille) einen Krankenhausstandort im ländlichen Raum auf Dauer aufrechterhalten.

 

Die Vertreter der Stadt Genthin nahmen für sich mit, dass nur durch politische Kurskorrektur und Gegensteuerung der Zentralisierung für die Zukunft Lösungen denkbar sind.

 

Weiter wurden die aktuellen Planungen unter Federführung der Johanniter Seniorenhäuser GmbH zum Johanniter Areal in Genthin besprochen.

 

Die Denkmalschutzstellung des historischen Johanniter Gebäudeensembles quert die bisherige Planung der Johanniter für ein künftiges Johanniter-Quartier.

 

Unterschiedliche Standpunkte zur Unterschutzstellung wurden sachlich diskutiert.

 

Aus Sicht der Johanniter führt die Unterschutzstellung zu einer massiven Gefährdung ihrer bisherigen Planungen.

 

Eine endgültige Bewertung der Auswirkungen ist jedoch noch nicht vorgenommen worden. U. a. sind die Mehraufwendungen bei Einbeziehung des historischen Johanniter Gebäudeensembles neu zu betrachten, aber auch mögliche Fördermaßnahmen für Denkmalschutzobjekte sind noch ein offenes Thema.

 

Erst anschließend kann man sagen, wie es weitergeht.

Es wurde verabredet, die Kommunikation und Zusammenarbeit zu intensivieren.

Beispielsweise wurde eine mögliche Einbeziehung der Johanniter angedacht, z.B. bei einer zukünftigen Stadtratssitzung oder der geplanten Einwohnerversammlung mit Ministerin Frau Grimm-Benne im September.

 

Und auch weitere Treffen wie das heutige.

Die Besprechung ging zuversichtlich auseinander.

 

Matthias Günther

Bürgermeister Genthin

 

Pressemitteilung Nummer 165/2018

16. August 2018