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Paplitz

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Ein kleiner  Ort an der Landesgrenze zu Brandenburg

Paplitz ist 1225 zum ersten Mal unter dem Namen Popeliz urkundlich erwähnt worden. Im 16. Jahrhundert gehörte der Ort gemeinsam mit Karow, Parchen und Tucheim zu den Byernschen Adelsdörfern. Bis 1815 war Paplitz in den brandenburgischen Herrschaftsbereich integriert und gehörte zum  Ziesarschen Kreis. Mit der  preußischen Kreisverwaltungsreform von 1815 wurde Paplitz dem damaligen Kreis Jerichow II zugeordnet

Paplitz und seine Umgebung sind landwirtschaftlich geprägt.
Die Ortschaft befindet sich am Rande des Fiener Bruchs an der Landesgrenze zu Brandenburg.  Ein Landschaftsschutzgebiet mit Mischwäldern und Wildgehegen macht die Umgebung von Paplitz reizvoll für erholsame Spaziergänge und Radwandertouren. Sehenswert ist die evangelische Dorfkirche, die 1791 im spätbarocken Stil aus Feldsteinen erbaut wurde.
Durch den Ort verläuft die B107 und bis zur Autobahnauffahrt Ziesar der A2 (Hannover – Berlin) sind es ca. 8 km auf der Bundesstraße.

Am 1. Juli 2009 wurde Paplitz zusammen mit Gladau und Tucheim in die Stadt Genthin eingemeindet. Die Verwaltungsgemeinschaft Genthin, der Paplitz bis dahin angehörte, wurde zeitgleich aufgelöst.